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  • Autor
    • Sutter, Conrad
  • TitelThurmbuch
  • Zusatz z. TitelThurmformen aller Stile und Länder
  • Persistent Identifier
  • VerlagsortBerlin
  • VerlagWasmuth
  • Erscheinungsjahr1888
  • Beschreibung82 Bl.
  • Beschreibungüberwiegend Ill.
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Kapitel

  • VorwortSutter, Conrad; pdf
  • MainzSchneider, Friedrich; Mainz nach der Topographie des Mallh. Merianpdf

Tafeln

  • MainzDer Dompdf21Die Anfänge des Dombaus sind in Dunkel gehüllt. Es wird nur berichtet, dass Erzbischof Willigis im Jahre 978 den Grundstein gelegt habe. Im Jahre 1009 brannten die bis dahin vollendeten Theile des Baus am Tage der Einweihung nieder. Willigis begann sofort den Wiederaufbau, starb jedoch schon im Jahre 1011, und unter seinen beiden nächsten Nachfolgern blieb der Bau liegen. Erst der dritte Nachfolger, Brado, führte ihn zu Ende. Im Jahre 1036 konnte die Einweihung stattfinden. 1081 brannte der Dom abermals nieder. Um das Jahr 1100 wurde der Neubau durch Kaiser Heinrich IV. wieder aufgenommen und nach dessen Tode (1106) von Erzbischof Adalbert I. vollendet. Abermalige Brände und Zerstörungen machten seit 1183 eine Wiederherstellung des Doms durch Erzbischof Conrad I. nöthig, welcher auch 1200 den Neubau des Westchors begann, der im Jahre 1239 geweiht wurde. Bis zum Jahre 1319 erstreckte sich die Bauthätigkeit hauptsächlich auf die Kapellenbauten. Im Jahre 1361 wurden der östliche Vierungsthurm erbaut und die beiden romanischen Treppenthürme erhöht. In die Jahre 1482-90 fällt die Erhöhung des westlichen Vierungsthurmes. Im 1 6. Jahrhundert gerieth die bauliche Thätigkeit am Dom ins Stocken. Das Hauptwerk des 17. Jahrhunderts war der 1682 vorgenommene Einbau der Chorabschlüsse im Westchor. In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts suchten furchtbare Brände den Dom heim. Nach dem grossen Brande von 1767 wurde durch Neumann der westliche Vierungsthurm ausgebaut und 1774 vollendet. Bei der Beschiessung der Stadt im Jahre 1793 wurde der Dom in eine Ruine verwandelt. In den Jahren 1820-45 wurden u. A. die Dächer erneuert und die Eisenkuppel des Ostthurmes aufgestellt, worauf 1845 die Erneuerung des Westthurms folgte. Der im Jahre 1870 wegen Baufälligkeit abgebrochene östliche Vierungsthurm wurde in den Jahren 1873-75 durch Cuypers neu aufgeführt, und mit dem Ausbau der beiden östlichen Seitenthürme endigten 1879 die baulichen Herstellungen.
  • SpeyerDompdf62Die Gründung fällt in das Jahr 1030, die Krypta wurde 1039, das Hauptgebäude 1061 geweiht. 1137, 1159, 1289, 1450 wurde der Dom von Bränden heimgesucht und im Jahre 1689 durch die Franzosen abermals in Brand gesteckt. Von da ab blieb er fast ein Jahrhundert als Ruine liegen, bis er 1772 wieder hergestellt wurde.
  • Wormspdf1Der Dom St. Peter (Tafel 1) ist ein aus rothem Sandstein und gelblichem Kalkstein aufgeführter Bau des romanischen Stils. Die Baugeschichte beginnt mit Bischof Burkard (1000- 1025), der den Bau unvollendet zurückliess. Das 11. Jahrhundert war demselben nicht sehr günstig, so dass erst Eppo (1109-1115) das Unternehmen zu Ende führen und den Dom 1110 weihen konnte. Wegen Baufälligkeit wurde im 12. und 13. Jahrhundert die Erneuerung verschiedener Theile nothwendig. Im Jahre 1181 wurde der Dom zum zweiten Mal geweiht. Die Vollendung des Westchors wird vor das Jahr 1234 angesetzt. 1689 wurde der Dom durch die Franzosen zerstört. Der Geschichtsschreiber Schannat berichtet jedoch, dass derselbe schon 1734 glanzvoll wieder hergestellt war. Die neuere Zeit hat sich andauernd, namentlich von 1859 an, mit der Wiederherstellung des ursprünglichen Zustandes beschäftigt. Der Unterbau der beiden Westthürme (im Vordergrund der Darstellung) ist der älteste der vorhandenen Bautheile. Die oberen Stockwerke des südwestlichen Thurmes (auf der Tafel rechts vom Beschauer) und der malerische, über dem Altarhause von einer Kuppel bekrönte Westchor gehören derselben Zeit an. Der nordwestliche Thurm (vorne links) stammt aus der spätgothischen Zeit. Die Ostthürme (im Hintergrund der Darstellung) zeigen deutlich eine frühere und eine spätere Form des romanischen Stils.
  • WormsAndreaskirchepdf65An der Ostseite erhebt sich ein Thurmpaar. Diese Ostpartie - der Chor und die 4 unteren Stockwerke der Thürme - gehört der romanischen Epoche an. Zopfige Dächer in Zwiebelform schliessen die Thürme ab. Der Bau mag um 1020 begonnen worden sein.
  • WormsPauluskirchepdf65Das Langhaus und die Kuppelbedachung sind neueren Ursprungs, der westliche Querbau und die zur Seite der Kuppel aufragenden, kuppelartig abgeschlossenen Thürme gehören der romanischen Zeit an. Der obere Theil der Thürme stammt vermuthlich aus dem 12. Jahrhundert.
  • DittelsheimEvang. Kirchepdf65Eine durch den kuppelförmigen oberen Abschluss bemerkenswerthe Thurmanlage romanischen Stils.
  • Laach(Maria Laach) ; Abteikirchepdf62Diese einst reiche und berühmte Benedictiner Abtei wurde 1093 gestiftet, 1110 wurde der Bau begonnen und 1156 eingeweiht. Die Kirche ist mit einer Kuppel und 5 Thürmen versehen.
  • KölnApostelkirchepdf62Um 1026 begonnen, wurde der Bau nach einem Brande vom Jahr 1199 -12 19 erneuert. Runde Thürme überragen schlank den achteckigen Oberbau der Kuppel.
  • KölnGross St. Martinpdf62Der Anfang des gegenwärtig vorhandenen Gebäudes soll noch dem dritten Viertel des 12. Jahrhunderts angehören. Ein mächtiger Thurm, auf dessen Ecken schlanke, erkerartige Treppenthürmchen vorspringen, steigt über der mittleren Vierung empor.
  • BacharachSt. Peterskirchepdf36Wahrscheinlich zu Ende des 12. Jahrhunderts gegründet und bis 1243 vollendet. Der Thurm, welcher ein fortificatorisches Aussehen hat, dürfte wohl mehrere Jahrzehnte nach Vollendung des Kirchenbaus zum Zweck der Vertheidigung und Befestigung Bacharach's errichtet worden sein. Die Zinnenbekrönung nebst den Eckthürmchen und dem Helm gehören der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts an.
  • BoppardPfarrkirche des hl. Severuspdf36Aus der Uebergangszeit vom 12. zum 13. Jahrhundert. Zwei fünfgeschossige Thürme erheben sich zu beiden Seiten des Chors. Die Bedachung war ursprünglich ähnlich wie bei der Apostelkirche in Köln.
  • BambergDompdf62Der zweichörige, mit vier Thürmen geschmückte Dom ist zum grössten Theile in dem zweiten und dritten Viertel des 13. Jahrhunderts erbaut worden. Im Jahre 1237 wurde er geweiht.
  • Clemenskapellebei Bingen a. Rh.pdf3Aus spät-romanischer Zeit.
  • Kölnpdf40Das Severins- und Hahnenthor, sowie der Bayenthurm sind Ueberreste der Stadtbefestigung aus dem 12. und 13. Jahrhundert.
  • WetzlarDompdf71Der alte Bau, mit Einschluss der unvollendeten, späterhin gothischen Thurmanlage, scheint aus der Frühzeit des 12. Jahrhunderts herzurühren.
  • LübeckDompdf14Die Bauzeit fällt in das 12. und 13. Jahrhundert. Durch alte Bauinschriften ist das Jahr 1170 als Beginn des Baus angegeben. Der Kern desselben rührt jedenfalls aus dieser Zeit her.
  • LübeckJakobi - Kirchepdf14Hallenkirche aus dem 13. Jahrhundert
  • HeilbronnSt. Kilianskirchepdf6Die Kirche, deren ältere Theile dem Anfang des 13. Jahrhunderts angehören, besitzt einen westlichen Hauptthurm und zwei östliche kleinere Thürme, welche ehemals den Chor flankirten, jetzt aber in die Flucht des Schiffes hineintreten. Der breite Westthurm wird von einem achteckigen Aufsatze, in welchem sich gothische und Renaissance -Formen mischen, bekrönt. Dieser Oberbau wurde 1510 bis 1529 von Hans Schweiner von Weinsberg errichtet.
  • KölnDompdf41Der erste Meister des im Jahre 1248 mit dem Chor begonnenen Baues und wahrscheinlich auch der Urheber des Planes ist Gerhard von Rile (*1302), dessen Nachfolger von 1296 an Meister Arnold war. Seit 1840 wurde unter Zwirners Leitung eine systematische Wiederherstellung und Fortsetzung des unvollendet gebliebenen Baus begonnen und unter Voigtel's Leitung 1880 zu Ende geführt. Zu den beiden Thürmen hat man die alten Baurisse wieder aufgefunden und benutzt.
  • MarburgElisabethkirchepdf51Gothische Hallenkirche, von 1235-1283 erbaut. Die beiden Westthürme zeigen eine einfache, auf Massenwirkung gerichtete Behandlung.
  • OsthofenKath. Pfarrkirchepdf55Das Thürmchen gehört mit der Wendelstiege und einem Theil der westlichen Giebelmauer dem alten Bau aus dem Uebergang des 13. in`s 14. Jahrhundert an.
  • Freiburg i. B.Münsterpdf51Der Bau wurde im Laufe des 13. Jahrhunderts im Anschluss an das romanische Querschiff fortgeführt. Der dem Mittelschiff vorgelegte Westthurm, etwa um 1300 errichtet, hat im Unterbau etwas Schwerfälliges, aber die durchbrochene Pyramide, deren Kreuzblume sich in einer Höhe von 120 m über dem Boden befindet, überbietet an Adel der Formen alle anderen gothischen Thurmhelme.
  • ErfurtSt. Severuskirchepdf55Stammt aus der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts.
  • ErfurtDompdf71Aus dem 12. und 13. Jahrhundert.
  • FrankfurtDompdf12Die katholische Domkirche, Stiftskirche St. Bartholomäi, in welcher seit 1562 die deutschen Kaiser gekrönt wurden, ist im Jahre 1238 begonnen und in verschiedenen Epochen (so besonders 1315 - 1353) fortgesetzt worden. Der vor der Westseite angeordnete Thurm (Pfarrthurm) wurde in der Zeit von 1415- 1512 zu einer Höhe von 80 m gebracht und blieb in diesem Zustande liegen, bis er in der acht vom 14. zum 15. August 1867 niederbrannte. Hierauf wurde er vom Dombaumeister Denzinger in der heutigen Gestalt ausgebaut.
  • StrassburgMünsterpdf71Das Münster, dessen Schiff im Jahre 1275 vollendet war, schliesst sich einem romanischen Bau an. Im Jahre 1277 begann Meister Erwin von Steinbach die Facade; als ein Brand 1298 das Münster stark beschädigte, musste die Wiederherstellung des Ganzen vorgenommen werden. 1365 waren beide Thürme bis zu dem Punkte, wo die Spitzen beginnen sollten, vollendet. Der Meister des Ulmer Münsters, Ulrich von Ensingen, setzte von 1399-1419 dem nördlichen Thurm ein stolz aufstrebendes achteckiges Glockenhaus auf. 1429-1439 führt Johannes Hültz von Köln die Spitze zu Ende.
  • NürnbergSt. Lorenzkirchepdf76Die Erbauung des Langhauses mit dem nördlichen Thurm fällt in das Ende des 13. Jahrhunderts, die des südlichen Thurmes in den Anfang des 15. Jahrhunderts. Das Dach des südlichen Thurmes ist mit Zinn gedeckt, dasjenige des nördlichen, dessen Stuhl 2 Glocken enthält, ist durchbrochen und mit Kupfer gedeckt.
  • RegensburgDompdf11275 begonnen, aber erst in späterer Zeit vollendet. Der Bau steht auf einer über 3 Meter hohen Terrasse, welche durch Stufen zwischen den Strebepfeilern zugänglich ist. Die Facade ist durch zwei 101 m hohe Thürme ausgezeichnet, welche Denzinger 1860-70 mit durchbrochenen Helmen ausbaute. Die Abbildung zeigt den Zustand des Domes vor dem Bau der Thürme.
  • UlmMünsterpdf2Der Bau wurde im Jahre 1377 begonnen und bis in's 16. Jahrhundert fortgeführt, gelangte aber nicht zur Vollendung. Der erste Werkmeister war Heinrich, ihm folgte 1392- 99 Ulrich von Ensingen, ferner Matthäus Ensinger und dessen Sohn Moritz. Gegen Ende des 15. Jahrhunderts erbaute Matth. Böblinger das obere Thurmgeschoss, floh aber, als der Thurm zu weichen anfing; ihm folgte der Meister Burkard Engelberger. Der mächtige Westthurm ist nur in seinem etwa 73 m hohen viereckigen Unterbau vollendet auf unsere Zeit gekommen. Ein schlankes achteckiges Obergeschoss mit durchbrochener Spitze sollte den Thurm krönen. Man hat die Volledung des Thurmes in neuerer Zeit in Angriff genommen und den denseIben Ende 1888 bis zu einer Höhe von 116m gebracht. Die Gesammthöhe ist auf 162 m projektirt.
  • LandshutSt. Martinskirchepdf76Der Beschluss zur Erbauung, dem die Ausführung bald folgte, wurde 1407 gefasst. Der erste Meister war der 1432 verstorbene Hans Steinmetz. Vor der Breite der Westseite erhebt sich ein mächtiger Thurm, dessen Portal von 1432 datirt ist. 1495 war er noch unvollendet und erst 1580 erfolgte seine Eindeckung mit Kupfer. Der Thurm, 132,5m hoch, ist einer der höchsten Deutschlands.
  • StuttgartStiftskirchepdf9Im Jahre 1436 wurde mit dem Bau der Kirche in ihrer jetzigen Gestalt begonnen. Mit Ausnahme der Thürme war derselbe im Jahre 1495 vollendet. Als Baumeister wird der Stuttgarter Albert Georg (Alberlin Jörg) genannt. Der ursprüngliche Plan war auf 3 Thürme, einen westlichen Hauptthurm und 2 kleinere über den beiden Kreuzarmen, berechnet. Der nördliche derselben wurde nicht ausgeführt, dagegen wurde der südliche, dessen drei untere Stockwerke von der alten, dem 13. Jahrhundert angehörigen Kirche stammen, später ausgebessert, um 3 Stockwerke erhöht und schliesslich 1798 eingedeckt. Der grosse oder dicke Westthurm wurde 1490 begonnen und im Jahre 1531 bis zum obersten Umgang einschliesslich vollendet. Nach dem ursprünglichen Plane sollte ein weiterer Aufsatz und eine Pyramide den Thurm nach oben abschliessen. Das damals aufgesetzte flache Dach, über welchem im Freien 2 Glocken aufgehängt sind, bildet heute noch den Abschluss des unvollendeten Thurmes.
  • Bingen a. Rh.Pfarrkirchepdf3Die St. Martins - Stiftskirche wird urkundlich schon 773 genannt. Im Jahre 1403 brannte dieselbe vollständig nieder und wurde darauf von Erzbischof Johann II. durch einen Neubau ersetzt.
  • Biebrich-MosbachKirchepdf3Eine spätgothische Anlage aus dem Anfang des 16. Jahrhunderts. Der quadratische Westthurm ist von einem sehr schlanken, mit Schiefer gedeckten Helm bekrönt und durch vier Eckthürmchen mit ebenso schlanken Helmchen belebt.
  • WürzburgRathhauspdf47Aus dem Anfange des 13. Jahrhunderts herrührend ist das Würzburger Rathhaus mit dem an der Ecke stehenden Grafen Eckarts-Thurm wohl das älteste der erhaltenen deutschen Rathhäuser.
  • AachenRathhauspdf47Der Bau wurde 1353 auf den Ruinen der von Karl d. G. 778 erbauten Kaiserpfalz begonnen. Ein Brand zerstörte im Jahre 1883 Dach und Thürme. Die Wiederherstellung des Baus erfolgt nach Frentzen's Entwurf.
  • KölnRathhauspdf76Der Thurm des im 13. Jahrhundert begonnenen Rathhauses gehört der Zeit von 1407 - 1414 an.
  • HildesheimRathhauspdf72Erbaut um 1443.
  • FritzlarRathhauspdf72Das um 1840 abgebrochene Rathhaus war ein Bau des 15. Jahrhunderts.
  • WernigerodeRathhauspdf72Die Darstellung zeigt das im 15. Jahrhundert erbaute Rathhaus, wie es vor der Wiederherstellung im Jahre 1875 ausgesehen hat.
  • LübeckHolstenthorpdf55Ein gewaltiger, 1477 vollendeter Ziegelbau, Ueberest früherer Befestigung.
  • OberweselRother Turmpdf50Auf der Tafel fälschlich mit Ochsenthurm bezeichnet. Ist an der ursprünglichen Befestigungslinie gelegen und stammt aus dem 14. Jahrhundert. Seit 1864 ist er zu einem Wohnhause umgebaut.
  • AndernachKrahnenthurmpdf50Um 1450 erbaut.
  • Frankfurt a. M.Eschenheimerthor - Thurmpdf11Im Jahre 1428 vollendet, einer der schönsten Wehrtührme Deutschlands.
  • MainzHolzthurmpdf11Thorthurm der alten Stadtmauer am Rheine aus der Mitte des 15. Jahrhunderts.
  • Rothenburg a. d. T.Klingenthorpdf491474 - 1483 erbaut.
  • NürnbergBurg- u. Heidenthurmpdf42Der Sage nach soll der Grund zu der alten Burg in Römerzeiten gelegt worden sein. König Konrad I. soll dieselbe dann zu Anfang des 10. Jahrhunderts aus einer im 7. Jahrhundert errichteten Fränkischen Warte erweitert und umgebaut haben. Vieles wurde im Laufe der Jahrhunderte verändert und zerstört. Was wir heute vor uns sehen, ist wesentlich das Resultat eines grossen Umbaus aus dem Jahre 1538.
  • NürnbergNeuthor ; Thiergärtnerthorpdf42Die Thürme, welche die Hauptthore des alten Nürnberg bewachten, stammen aus der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts. Sie wurden von 1555 - 1568 nach den Plänen Georg Unger's aufgeführt.
  • MayenKirchepdf55Auf der Tafel fälschlich mit Werden a. d. R. bezeichnet. Die in Mayen (Kr. Coblenz) belegene Kirche, resp. deren Thurm mit gewundenem Helm, gehört dem 16. Jahrhundert an.
  • SaarburgKirchepdf55Aus dem 16. Jahrhundert.
  • St. WendelKirchepdf55Die beiden Seitenthürme stammen aus dem 16., der mittlere aus dem 17. Jahrhundert.
  • BreslauElisabethkirchepdf47Im Jahre 1535 vollendet.
  • ColmarWohnhauspdf451538 erbaut.
  • PosenRathhauspdf47Von Giov. Batt. de Quadro 1550 erbaut.
  • DanzigRechtsstädtisches Rathhauspdf13Seinem Hauptkörper nach stammt das Rathhaus nebst dem Thurm in den unteren Theilen aus gothischer Zeit. Auf dem Unterbau des Thurmes aus dem Jahre 1465 erhebt sich eine schlanke zierliche Spitze, welche einer Restauration in den Jahren 1559-1561 angehört. Sie ist vergoldet und von einer ebenfalls vergoldeten, geharnischten Figur gekrönt.
  • DanzigKatharinenkirchepdf13Auf gothischem, viereckigem Unterbau erhebt sich über einem Gallerieabschluss, von 4 Eckthürmchen flankirt, die achtseitige Spitze (aus der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts), welche ein Glockenspiel enthält.
  • DanzigZeughauspdf15Im Jahre 1605 erbaut. Zwei vorspringende Treppenthürme, beide gleich, schmücken die Hauptfacade; die zahlreichen Skulpturen und Ornamente sind vergoldet. Die beiden Treppen in den Thürmen sind in kunstreicher Weise als Wendelstiegen, die eine mit einer Spindel, ausgeführt.
  • AltenburgRathhauspdf17In den Jahren 1562 - 1564 von dem fürstlichen Baumeister Nic. Grohmann zu Weimar erbaut. Vor den Hauptkörper legt sich ein unten viereckiger, oben achteckiger Treppenthurm mit 3 Achteckseiten, der sich hoch über dem Hauptgesims erhebt. Der unten quadratische Theil des Thurmes enthält ein reich ausgebildetes Hauptportal und ist mit einem Altan versehen.
  • Schweinfurt a. M.Rathhauspdf45Von Meister Niclas Hoffmann seit 1570 ausgeführt. Sämmtliche Gliederungen sind von Sandstein, die Flächen geputzt. Dem Bau ist nach dem Platze zu ein hoher achteckiger Erkerthurm vorgelegt.
  • BriegRathhauspdf7Das in den Jahren 1570-76 erbaute Rathhaus zeichnet sich durch malerische Gruppirung aus. Zwei niedrige Eckthürme, welche, bis zum Hauptgesimse viereckig, darüber achteckig, mit Zwiebeldächern und Laternen versehen sind, flankiren den Bau, dessen Wirkung noch durch den hohen achteckigen Rathsthurm, der in ähnlicher Weise wie die Eckthürme mit Zwiebeldächem und Laternen geziert ist, gesteigert wird.
  • Rothenburg a. d. T.Im Spitalhofepdf49Das Spital wurde 1570 - 76 erbaut.
  • StuttgartTreppenthurm am alten Kanzleigebäudepdf79Von Wendel Dietterlin 1593 erbaut.
  • Seligenstadt a. MainSteinheimer Thorthurmpdf15Nach einer Wappeninschrift über dem Thorbogen im Jahre 1603 erbaut. Der quadratische Thurm ist aus Bruchsteinmaterial mit bunter Sandsteinverkleidung in vier Geschossen errichtet. An eine Seite lehnt sich mit vier Seiten eines Sechseckes ein Stiegenthürmchen an. Die das oberste Geschoss abschliessende Gallerie war ursprünglich ein die Thurm bekrönung frei umgebender Laufgang. Im 17. Jahrhundert wurde die Brüstung in das erneuerte Dachwerk aufgenommen und damit überdeckt. Georg Riedinger von Strassburg, Erbauer des Aschaffenburger Schlosses, gilt als Architekt.
  • NeisseBreslauerthorthurmpdf18Der viereckige gothische Unterbau ist durch barocke Giebel auf allen Seiten und dazwischen durch halbrunde Aufsätze mit Zinnen geschmückt. Diese Ausbauten gehören dem Anfang des 17. Jahrhunderts an.
  • AugsburgWertachbrücker Thor ; Rothes Thorpdf20Aus dem 16. Jahrhundert.
  • WeilburgSchlosspdf47Ein Conglomerat aus verschiedenen Bauepochen von der Gothik bis zur Barockzeit. Der mitgetheilte Thurm dürfte in die Mitte des 16. Jahrhunderts zu setzen sein.
  • DresdenTreppenthurm im Schlosshofepdf79Um 1550 erbaut.
  • TorgauSchloss Hartenfelspdf8Seit 1481 begann Herzog Albrecht das steil über der EIbe aufragende Schloss zu erbauen, dessen älteste Theile noch aus dieser Zeit stammen. Unter der Regierung des Kurfürsten der Sächsisch-Thüringischen Lande Friedrichs des Grossmüthigen wurde das Schloss durch den Baumeister Conrad Krebs (verstorben 1540) in den Jahren 1532 - 1544 bedeutend erweitert und der Hauptsache nach vollendet. Nach längerer Pause nahm Kurfürst Johann Georg 1. den Bau wieder auf, und es entstanden unter ihm in den Jahren 1616 -1623 durch den Baumeister Hans Friedrich Steger u. A. der auf Tafel 8 rechts oben abgebildete achteckige Glockenthurm, während der von Johann Friedrich 1539 angelegte viereckige Hausmanns- oder Wächterthurm (Tafel 8 links oben) bedeutend erhöht und mit breitem steinernem Umgang versehen wurde. Dieser Wächterthurm verbindet an der Hofseite durch offne Gallerien die heiden anstossenden Gebäudeflügel miteinander. Nach mancherlei Schicksalen wurde das Schloss vom Jahre 1817 an für militärische Zwecke umgebaut; es erhielt dadurch die Einrichtungen, in denen es sich der Hauptsache nach heute noch als Kaserne darstellt.
  • OffenbachSchlosspdf2Das von dem Grafen Reinhard von lsenburg erbaute und im Jahre 1572 vollendete Schloss ist ein interessantes Beispiel eines Fürstensitzes jener Zeit. Der schönste Theil des Schlosses ist die Südfacade mit ihren, von zwei polygonen Treppenthürmen eingeschlossenen Arkaden.
  • GottesauSchlosspdf2Das gegenwärtig als Artilleriekaserne dienende Schloss Gottesau bei Karlsruhe wurde an Stelle eines zerstörten Benedictinerklosters im Jahre 1588 von Markgraf Ernst Friedrich von Baden-Durlach erbaut. Durch Melac im Jahre 1689 verwüstet, wurde es wieder hergestellt, im Jahre 1735 aber von neuem durch eine Feuersbrunst beschädigt. Alle diese Zerstörungen hat das solide Mauerwerk glücklich überstanden; das Schloss wurde im Jahre 1740 gründlich erneuert, und bei dieser Gelegenheit erhielten die Thürme ihre jetzigen Kuppelhauben. Die vier runden Eckthürme, zu welchen sich in der Mitte der Hauptfacade ein fünfter von gleicher Gestaltung gesellt, verleihen dem Bau ein ungemein malerisches Gepräge. Einfache dorische Pilaster gliedern durchweg die beiden unteren Geschosse, während das obere Geschoss an den um ein Stockwerk höher geführten Thürmen ionische Pilaster zeigt. Die Gesammtwirkung wird durch das verschiedenartige Material erhöht. Die Gliederungen sind aus rothem und grauem Sandstein hergestellt, während die Flächen geputzt sind.
  • OelsSchlosspdf8Das im Wesentlichen in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts entstandene Schloss hat sich als hervorragendes Beispiel schlesischer Renaissanceschlösser ziemlich unberührt erhalten. Der weitere Ausbau wurde unter Herzog Karl 11. bis 1616 vollendet. Der gewaltige Thurmbau trägt an der Gallerie die Jahreszahl 1608.
  • AschaffenburgSchlosspdf5Das Schloss wurde in den Jahren 1605 - 161 3 von Georg Riedinger von Strassburg als Residenz des Erzbischofs von Mainz an Stelle eines älteren mehrfach zerstörten Baus in Quadern von rothem Sandstein erbaut. Den vier grossen Eckthürmen entsprechen im quadratischen Hofe vier polygone Treppenthürme. Ein älterer viereckiger Thurm von mittelalterlicher Anlage ist noch ein Ueberrest des alten Schlosses. Bemerkenswerth ist besonders die Entwicklung der mächtigen quadratischen Eckthürme, welche nach dem Uebergang ins Achteck von einem Kuppeldach und einer Laterne bekrönt werden.
  • WolfenbüttelSchlosspdf25Altes fürstliches Residenzschloss aus dem 17. Jahrhundert.
  • WolfenbüttelMarienkirchepdf25Von Paul Franke 1608 - 1623 erbaut.
  • Lemgopdf55Die beiden mitgetheilten Thürme tragen auf gothischem Unterbau Helme späterer Zeit.
  • AugsburgHeilig Kreuz-Kirchepdf20Die 1653 errichtete und 1697 weiter ausgeschmückte Kirche ist ein Werk des Tischlers Johann Jacob Krause. Sie ist durch einen vor die Facade ausgekragten Dachreiter geziert.
  • WürzburgUniversitätskirchepdf79Nach einem Plane des Baumeisters A. KaI durch W. Balinger erbaut und 1591 eingeweiht. Der obere Thurmaufsatz aus dem Jahre 1698.
  • BambergRathhauspdf66In malerischer Lage über dem Wasser mit einem über der Thoreinfahrt thurmartig aufgebauten Pavillon, welcher mit einer Laterne bekrönt ist.
  • MünchenTheatinerkirchepdf77Von Enrico Zuccali 1663 -1675 erbaut.
  • DresdenKath. Hofkirchepdf61Von Gaetano Chiaveri 1736 - 56 in reichem Barockstil erbaut.
  • MainzPeterskirchepdf34An Stelle der alten Marienpfarrkirche in den Jahren 1748-56 erbaut. Kühne Gewölbeconstruction und fast überreiche Decoration zeichnen das Innere aus. Die Thürme, mit schönem Geläute, sind 25 m hoch.
  • Zittau(Königr. Sachsen) ; Kirche zu St. Peter und Paulpdf66Die früher zu einem Franziskaner - Kloster gehörige Kirche mit ihren schlanken Thürmen wurde etwa um das Jahr 1757 erbaut.
  • MainzEmmeranskirchepdf75Wahrscheinlich aus dem Anfange des 14. Jahrhunderts. Der Unterbau des Thurmes ist romanischen Ursprungs, während der Aufbau wohl vom Ende des 18. Jahrhunderts herrührt.
  • KreuznachPaulskirche auf dem Wörthpdf75Um 1400 gegründet, 1689 durch die Franzosen in Brand gesteckt und zerstört; in den Jahren 1768 bis 178o wieder neu aufgebaut.
  • BerlinNeue Kirchepdf61Von Karl von Gontard 1780 - 1785 erbaut.
  • PragAltstädter Brückenthurmpdf48Brückenthor der Moldaubrücke, unter Kaiser Karl IV. von Peter von Gmünd im Jahre 1357 gebaut.
  • PragTeynkirchepdf48Von 1407 -1460 unter der Einwirkung Peter's von Gmünd erbaut. An den beiden Westthürmen herrscht bei schlichter Anlage eine zierliche, für die Prager Bauten charakteristische Belebung des Daches. (Lübke.)
  • WienDom zu St. Stephanpdf46Die Baugeschichte des Domes beginnt ungefähr um die Mitte des 12. Jahrhunderts. Der Chor wurde 1340 geweiht und das Langhaus 1359 begonnen. Aus der romanischen Periode stammt die Westfacade mit den beiden Thürmen. Der riesige Hauptthurm, der an Stelle eines südlichen Querflügels bis zu einer Höhe von 136,7 m (nach d. Restauration i. J. 1864) aufsteigt, ist von Meister Wenzel begonnen und bis 1433 vollendet worden.
  • WienS. Maria am Gestade ; Maria Stiegenpdf46Diese Kirche zeigt eine originelle Thurmanlage auf siebenseitiger Grundfläche bis zu 56 m hoch aufsteigend, mit einem kuppelförmig abschliessenden, durchbrochenen Aufsatze. Etwa um die Mitte des 14. Jahrhunderts begonnen und 1412 vollendet.
  • KrakauKathedralepdf26Die Kathedrale (Tafel 26) oder Dom bildet den östlichen Theil des Schlosses. Ihre Entstehung fällt in die Mitte des 14. Jahrhunderts, in die Regierungszeit Kasimirs des Grossen ; im Jahre 1359 wurde sie geweiht.
  • KrakauRathhausthurmpdf26Der Rathhausthurm (Tafel 26) bei der ebenfalls von Kasimir dem Grossen erbauten Tuchlaube ist ein Ueberrest des früheren Rathhauses.
  • KrakauDer Zwinger und die Stadtthürmepdf26Ueberreste der alten Befestigung und Stadtmauer, gehören dem Ende des 15. Jahrhunderts an.
  • KrakauFrohnleichnamskirchepdf26Die Frohnleichnamskirche (Tafel 26), in der Vorstadt Kazimierz (Judenstadt) gelegen, wurde gleichfalls von Kasimir dem Grossen begonnen und 1505 beendet.
  • KrakauDie Marienkirchepdf48Die beiden Thürme und das Langhaus der Kirche, deren Chor um 1360 erbaut wurde, entstanden im 15. Jahrhundert.
  • PragThurm am Rossmarktpdf18Der durch interessanten oberen Aufbau mit hübschen Giebeln sich auszeichnende Thurm gehört zu einem Wohnhause. Seine Erbauungszeit fällt ungefähr um 1550.
  • PragSt. Nikolauskirchepdf77Die Jesuitenkirche zu St. Nikolaus wurde von Christof Dientzenhofer im Jahre 1673 begonnen und von seinem Sohne weitergeführt.
  • WienUniversitätskirchepdf77Von Ferdinand II. im Jahre 1628 gestiftet und nach 1704 von Andrea deI Pozzo umgebaut, dem die ganze innere Anlage zuzuschreiben ist.
  • WienSt. Karl Borromaeuskirchepdf66Von Johann Bernhard Fischer von Erlach 1716 bis 1737 erbaut. Mit ihrer OvalkuppeI, den thurmartigen EckpavilIons und den beiden mächtigen Ehrensäulen ist sie eine Schöpfung von grosser monumentaler und malerischer Wirkung.
  • WienSt. Annakirchepdf31Nach einem Brande im Jahre 1747 im Barockstile erneuert.
  • WienJohanniskapellepdf66Aus dem Jahre 1744.
  • GrazStadtpfarrkirchepdf31Die seit 1585 zur Stadtpfarrkirche erhobene Kirche zum heiligen Blut in Graz gehörte früher zu einem von Friedrich III. im Jahre 1466 errichteten Dominikanerkloster. Im Jahre 1781 wurde die Kirche mit einer neuen Facade und einem Thurme versehen. Bemerkenswerth ist, dass dieser Thurm aus Holz hergestellt und beworfen ist. Die Bedachung besteht aus Kupfer.
  • InnsbruckJohanneskirchepdf66Der Hofarchitekt Joseph Hyacinth Dörflinger begann im Jahre 1729 den Bau der Kirche zum heil. Johann von Nepomuk am Innrain; im Jahre 1735 erfolgte die Einweihung und im Jahre 1763 war der Bau vollendet, nachdem allerdings Dörflinger schon längere Zeit vorher gestorben war. Das Material der Kirche, welche uns in den beiden Thürmchen und den Aufsätzen den Barockstil zeigt, während der Bau selbst in strengeren Formen gehalten ist, ist Nagelfluhe.
  • Oedenburg(in Ungarn) ; Rathhauspdf66Der untere Theil des mitgetheilten Thurmes und wahrscheinlich auch der darauf folgende Theil bis zur Säulenstellung scheint römischen Ursprungs zu sein und dürfte bis 1676, in welchem Jahre Oedenburg niederbrannte, mit einem hohen Pyramidendache abgeschlossen gewesen und als Observations oder sogenannter Trutzthurm in der damals befestigten Stadt benützt worden sein. Von der Säulenstellung an aufwärts ist der Bau jedenfalls - in den Jahren 1677- 1681, wie eine Chronik mittheilt, entstanden. Die Gesammthöhe des Thurmes beträgt ca. 60 m, wovon auf den alten Theil bis zur Säulenstellung ca. 31m entfallen. Der Adler mit dem Knauf ist 5,70 m hoch.
  • SchwarzenburgCt. Bern ; Kirchepdf27Die hölzerne, mit Schindeln gedeckte Kirche ist die einzig erhaltene ihrer Art. Holzwerk und Schindelmantel mögen oft erneuert sein; immerhin geschah dies mit Beibehaltung der alten Formen, welche wohl in die älteste Zeit der christlichen Cultur des Landes zurückreichen.
  • Valeriabei Sitten ; Ct. Wallispdf35Auf den Ueberresten eines Römerbaus errichtet, erscheint die Valeria im Jahre 999 als Marienkirche und wurde 1049 zur Kathedrale erhoben. Die äussere ziemlich in Verfall gerathene Befestigung und die damit verbundene bischöfliche Residenz stammen aus dem 13. Jahrhundert.
  • LeukCt. Wallis ; Kirchepdf43Der Thurm ist der einzige nicht romanische Theil der Kirche der Burgschaft Leuk.
  • St. Pierre des ClayesCt. Wallispdf43Kleine romanische Basilika mit einem Vierungsthurm .
  • Schloss ChillonCt. Waadtpdf35Das Schloss, fortificatorisch auf einer engen Felseninsel des Genfer Sees angelegt, durch seine weissen Mauern weithin bemerkbar, wird zuerst 1150 genannt. Es wird angenommen, dass der gegenwärtige Bestand des Schlosses aus jener Zeit herrührt.
  • Schloss ThunCt. Bernpdf52Der statt der Strebepfeiler mit massiv aufgemauerten Eckthürmen versehene Schlossthurm datirt in seinem Hauptbestandtheil aus zähringischer Zeit (1077-1218).
  • RomainmotierCt. Waadtpdf43Die ehemalige Klosterkirche rührt in ihren noch vorhandenen Hauptbestandtheilen aus dem 13. Jahrhundert her.
  • St. MorizCt. Wallis ; Kirchepdf43An dem unteren Theil des Thurmes befinden sich auf römische Art gerichtete Quadern. Der Hochbau datirt aus dem 13. Jahrhundert; römische Fragmente sind eingemauert.
  • LuzernMuseggpdf52Unter Musegg wird ein Waffenmagazin resp. eine mittelalterliche Befestigung verstanden. Die Namen der Thürme von vorn nach hinten sind: Pulverthurm, Schirmerthorthurm, Zythurm, Heuthurm, Luginsland, Männlithurm. Ein Umbau und eine Erweiterung des Musegg fanden 1408 statt.
  • SchaffhausenAlter Thurm der Stadtmauerpdf24
  • ZugDer Kapuzinerthurmpdf24
  • St. UrsitzCt. Bern ; Benedictiner - Kirchepdf24Im 13. Jahrhundert im Uebergangsstile erbaut.
  • RheinfeldenCt. Aargau ; Stadt - Thürmepdf27
  • BaselMünsterpdf51Ein in den ältesten Theilen romanischer, in den neueren gothischer Bau aus weissem und rothem Sandstein mit zwei 67 m hohen Thürmen, welche mit durchbrochenen Helmen abschliessen. Nach einem Erdbeben im Jahre 1365 wurde der Münster wieder im gothischen Stile aufgebaut und in neuester Zeit gründlich wiederhergestellt.
  • Schloss TrachselwaldCt. Bernpdf52Urkundlich im 14. Jahrhundert als Burg erwähnt. Die gebrochenen Thurmecken weisen auf einstige hölzerne Eckthürmchen hin.
  • Schloss StäffisCt. Freiburgpdf57Eine Anlage im Charakter des 14. Jahrhunderts.
  • Freiburg-StadtMargeraupdf57Das befestigte kleine Thor beherrscht den Absteig zum Frauenkloster Margerau.
  • Freiburg-CantonSchloss Romontpdf57
  • Freiburg-StadtTour-Henrypdf57Auch der hohe Thurm genannt, der bedeutendste Stadtthurm Freiburgs, soll 1306 erbaut worden sein; der aussen halbrunde Thurm war ursprünglich stadtwärts offen.
  • Schloss DüfllensCt. Waadtpdf35Es ist anzunehmen, dass der urkundlich schon 1108 erwähnte Bau im Jahre 1393 neu aufgeführt und etwa um 1431 völlig umgestaltet war.
  • BaselDas Spalenthorpdf24Das schönste und besterhaltene Stadtthor der Schweiz, im Jahre 1473 von Jacob Sarbach erbaut.
  • ZugThor-Thurmpdf10Der in der Nähe des Rathhauses stehende Thurm stammt aus dem 15. Jahrhundert.
  • Freiburg-StadtRathhauspdf24Nach verschiedenen Um- und Anbauten war das Rathhaus in seiner gegenwärtigen Gestaltung um 1500 fertig.
  • SolothurnDas Baselthorpdf27Das für Geschütze eingerichtete Thor wurde 1536 erbaut.
  • Freiburg-StadtPraefecturpdf57Im Jahre 1586 von Oberst Jacques Ratze gebaut.
  • LaupenCt. Bern ; Dachreiterpdf24
  • AarauThurm der Stadtkirchepdf10Auf anscheinend altem, viereckigem Unterbau ist derselbe über kräftigem Gesimse von zwei Renaissance- Giebeln bekrönt.
  • BernHeilig-Geist-Kirchepdf77Von Nicolas Schildknecht 1722 - 1729 erbaut, mit stattlichem, über dem Giebel der zweigeschossigen Vorder-Facade hervorragendem Thurm.
  • St. GallenKathedralepdf77Die Kloster - Stiftskirche ist nach den Plänen von Peter Dum in den Jahren 1756-1767 erbaut worden; die zweithürmige Facade wurde von Ferdinand Bär hinzugefügt.
  • UtrechtDompdf78Von 1251 - 1267 erbaut.
  • BredaKathedralepdf78Die Kathedrale, ein mächtiges Denkmal der Gothik, wurde um 1290 vollendet, während die imposante Thurmanlage erst 1509 ihren Ausbau erreichte. Die oberste Spitze gehört der Barockzeit an, da die frühere im Jahre 1694 durch den Blitz vernichtet wurde.
  • MiddelburgRathhauspdf78Von Karl dem Kühnen von Burgund um 1468 erbaut.
  • HaarlemAmsterdamer Thor ; äussere Seitepdf44Der Hauptmasse nach gothisch; nur einige Partien der Stadtseite zeigen Ergänzungen aus dem 17. Jahrhundert.
  • EnkhuizenDas Dromedarpdf4In einer Inschrift am Portal aus dem Jahre 1540 datirt.
  • HoornHauptthurmpdf4Dieser Hafenthurm trägt die Jahreszahlen 1532 und 1651, von welchen sich die letztere auf die Anlage resp. Restauration des Giebels an der Stadtseite und den malerischen Dachreiter bezieht. Die rechte Hälfte des Mauerwerks auf der Wasserseite (unsere Darstellung) zeigt das für holländische Bauten charakteristische Schichtmauerwerk : Ziegelsteine in Intervallen mit Hausteinstreifen abwechselnd. Die linke Hälfte ist in Quadern ausgeführt.
  • ZütphenWeinhausthurmpdf33Der Thurm des etwa aus dem Anfang des 16. Jahrhunderts stammenden Stadtweinhauses besitzt ein gutes Glockenspiel; über dem Umgange des viereckigen hohen Unterbaus erhebt sich derselbe mit 3 achteckigen Abstufungen zu imposanter Höhe.
  • KampenKirche ; an Oudeshait gelegenpdf33Gothischer Bau des 14. Jahrhunderts.
  • MiddelburgNeue Kirchepdf33Die ältesten Theile der Neuen Kirche, mit welchen die ehemalige Abteikirche vereinigt ist, gehören dem 12., 14. und 15. Jahrhundert an. In der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts fand eine Erneuerung statt.
  • VeereRathhauspdf37Das im Jahre 1474 erbaute Rathhaus wird dem Mechelner Architekten Keldermanns zugeschrieben. Es ist bis auf den später in Renaissanceformen erbauten Thurm gothisch.
  • HaarlemNeue Kirchepdf37Der Thurm der Neuen Kirche ist in den Formen der niederländischen Spät - Renaissance gehalten. Bis zum zweiten Achteck ist derselbe aus Stein konstruirt, während der obere Aufbau aus Holz mit Metall resp. Schieferbekleidung ausgeführt ist.
  • LeydenRathhauspdf37Der Unterbau des Thurmes ist 1411 oder 1413 errichtet worden. Die ganz in Holz konstruirte, mit Metall und Schiefer bekleidete Helmspitze wurde in den Jahren 1575- 1577 ausgeführt.
  • HerzogenbuschDachreiter des Rathhausespdf68Das Rathhaus ist in den Formen der Hoch- Renaissance ausgeführt.
  • Zalt-BommelThurm des Spitalspdf68Der quadratische Ziegelunterbau mit angelehntem Treppenthürmchen ist im 16. Jahrhundert errichtet worden.
  • Zalt-BommelThürmchen am Hause von Marten van Rossumpdf73Das Haus des Kriegsobersten des Herzogs Karl von Geldern, Marten van Rossum, welches durch Cuypers restaurirt worden ist, bietet einen sehr originellen Helm eines Treppenthürmchens.
  • KampenBrüderthorpdf44
  • SneckWasserthorpdf44
  • HaagRathhauspdf23Das hervorragendste Bauwerk der Früh-Renaissance in den Niederlanden von 1564-65 erbaut. Im 17. Jahrhundert wurden durch Bartholomäus van Bassen verschiedene Aenderungen vorgenommen; dazu gehört auch die obere aus Holz konstruirte Thurmpartie.
  • BolswardRathhauspdf23Erbaut 1614-18.
  • DordrechtGrosses Hauptthorpdf4Der Unterbau stammt aus dem Jahre 1618, der Aufbau ist im Barockstil gehalten.
  • AntwerpenDompdf78Ein fünfschiffiger Bau mit einer Kapellenreihe auf jeder Seite. Die Thurmfacade wurde 1422 durch Jean Amel aus Boulogne begonnen. Der ausgebaute Thurm erreicht eine Höhe von 127m.
  • BrüsselRathhauspdf19Der Bau wurde 1401 begonnen; als Architekt wird 1405 J. v. Thienen genannt. Der Glockenthurm an der Hauptfacade, 110m hoch, ist an den Ecken von Thürmchen eingefasst und von einem achteckigen Oberbau, der in eine schlanke durchbrochene Spitze ausläuft, bekrönt.
  • LöwenRathhauspdf19Von 1448 - 1463 von Math. v. Layens erbaut.
  • Oudenaarde(Audenarde) ; Rathhauspdf78Hendrik van Peede aus Brüssel, der Architekt des Rathhauses, welcher dasselbe in den Jahren 1527-30 erbaute, hatte den Auftrag, die Rathhäuser von Brügge und Löwen als Muster zu studiren. Ueber der Mitte einer dem Erdgeschoss vorgelegten Halle erhebt sich ein zum Ganzen in sehr guten Verhältnissen stehender Thurm. Auch in den übrigen Theilen zeichnet sich der Bau durch einheitliche Komposition aus.
  • MechelnThürmchen eines Hauses am Marche aux grains.pdf73In den Haupttheilen ein Werk der Renaissance; die Lukarnen gehören einer späteren Rekonstruktion an.
  • MechelnAeussere Seite des Brüsseler Thorespdf73Jetzt abgebrochen.
  • BrüggeDachreiter einer ehemaligen Kirche in der Clarastrasse.pdf68
  • AntwerpenJesuitenkirchepdf23Nach dem Entwurf von Huyssens aus Brügge unter der Leitung Aiguillons seit 1614 erbaut.
  • SaintesAbteikirchepdf16Gegen Ende des 11. Jahrhunderts erbaut. Der zweigeschossige Thurm erhebt sich über der Vierung.
  • LimayKirchepdf16Vierungsthurm aus dem Ende des 12. Jahrhunderts. Auf quadratischem Unterbau erhebt sich ein achteckiger Steinhelm , von vier Eckthürmchen umgeben und mit hochgiebligen Lukarnen geschmückt.
  • IsomesKleine Kirchepdf39Datirt aus der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts. Bemerkenswerth ist der Helm, insbesondere die Ueberführung vom quadratischen Unterbau zum achteckigen Helm.
  • LochesVierungsthurm der Kirchepdf39Aus dem 12. Jahrhundert.
  • Tracy-le-ValKirchepdf70Der Thurm der kleinen Kirche, welche aus dem 12. Jahrhundert stammt, geht aus quadratischem Unterbau zu einem achteckigen Aufbau über.
  • MorienvalKirchepdf70Einer der beiden den Chor flankirenden Thürme, aus dem 12. Jahrhundert.
  • ThureilKirchepdf70Aus dem Anfang des 13. Jahrhunderts.
  • Chapelle-sous-CrecyKirchepdf70Aus der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts.
  • DormansKirchepdf70Vierungsthurm aus dem 13. Jahrhundert.
  • CaenSt. Etiennepdf80Um 1066 begonnen und 1077 geweiht. Die Vorderschiffe und das Querschiff gehören der romanischen Epoche an, der Chor ist frühgothisch. Die schlanken Thürme gehören zu den jüngeren Theilen des Baus, wenngleich die romanischen Formen noch festgehalten sind.
  • Le-Puy-en-VelayKathedralepdf80Diese Hauptkirche ist in verschiedenen Bauperioden entstanden, welche die Zeit von den Anfängen bis zur feineren Durchbildung des romanischen Stils umfassen. Der Glockenthurm scheint der Spätzeit des 12. Jahrhunderts anzugehören.
  • ParisNotre Damepdf3Der Chor wurde 1163- 1177 erbaut, und in rascher Folge wurden das Langhaus sammt Facade sowie das Querschiff vollendet, mit welch letzterem der Bau im Jahre 1257 abgeschlossen wurde. Die Thurmspitzen sind nicht zur Ausführung gekommen. Die linke Seite unserer Abbildung zeigt das Ausbauprojekt von Viollet-le-Duc.
  • AlbiKathedralepdf80Die Kathedrale wurde 1282 begonnen, aber erst 1512 vollendet. Das Aeussere ist in grossen Massen festungsartig behandelt.
  • CalaisNotre Damepdf80Gothischer Bau aus dem 12. Jahrhundert. Später mehrfach restaurirt.
  • BethuneBeffroipdf80Die meisten französischen Städte des Mittelalters, namentlich die im Norden, besassen, wenn auch kein Rathhaus, so doch einen Stadtthurm, den Beffroi oder Bergfried, der sich oft zu bedeutender Höhe erhob. Der Beffroi von Bethune gehört dem 14. Jahrhundert an.
  • D`UsseSchlosspdf22Das im Loire-Thal gelegene Schloss wurde 1440 - 1485 erbaut.
  • RamburesSchlosspdf22Dieses befestigte Schloss in der Picardie ist etwa um 1360 erbaut worden.
  • JosselinSchlosspdf22Das zur Stadt Josselin im Departement Morbihan gehörige Schloss der Rohan ist im 14. und 15. Jahrhundert erbaut worden.
  • Des BordesSchlosspdf22Im Loire-Thal gelegen und um 1440 erbaut.
  • ChateaubriantSchlosspdf32An der Loire gelegen, im Jahre 1524 von Jean de Laval erbaut.
  • DurtalSchlosspdf32Das bei dem Flecken Durtal am Zusammenflusse der Argance und der Loire gelegene Schloss ist in der Zeit vom 15. bis zum 17. Jahrhundert entstanden und war einst im Besitze der Familien Vieilleville und Schomberg.
  • AngersHotel d` Anjou oder Du Figuier.pdf32An der Mayenne, einige Kilometer von ihrer Mündung in die Loire, liegt auf einem steilen Felsen bei der Stadt Angers, früheren Hauptstadt des alten Herzogthums Anjou, das Schloss Hotel d'Anjou, welches um 1520 erbaut worden ist.
  • ChambordSchloss - La Lanternepdf60Das berühmte Schloss, unweit Blois gelegen, wurde unter Franz I. um 1523 durch Pierre Nepveu, genannt Trinqueau, erbaut. Der in weissem Kalkstein ausgeführte Hauptbau bildet ein von runden Thürmen flankirtes Quadrat, aus dessen Mitte sich als Kern der ganzen Anlage ein durchbrochener, von einer Kuppel gekrönter Thurm (la Lanterne) mit zwei breiten Wendeltreppen erhebt.
  • ParisSaint Etienne du Montpdf30Unter Franz I. 1517 begonnen. Im lnnern ein merkwürdiges Gemisch von Gothik und Renaissance. In der 1610 begonnenen Facade sind antike Elemente zur Gliederung und Dekoration verwendet worden.
  • DijonSt. Michel ; Text-Illustration Nr. 4pdf4Die antikisirende Facade von St. Michel (1529 geweiht) ist von zwei hohen guadratischen Thürmen eingefasst, welche durch kurze achteckige Aufsätze mit Kuppeldächern abgeschlossen sind.
  • RouenSt. Romainpdf60Die kleine Kapelle wurde 1542 aufgeführt. Es ist ein triumphbogenartiger Bau, im Erdgeschoss aus einem Thorweg bestehend, darüber auf jeder der 4 Rechteckseiten eine Bogenstellung zwischen Pfeilern. Den Abschluss bildet nach jeder Seite ein Giebel, über dessen gekreuzten Dächern sich eine zierliche Laterne in zwei durchbrochenen Aufsätzen erhebt.
  • LongniKirche Notre Dame de Pitiepdf30Das bemerkenswertheste Renaissance-Bauwerk des Orne-Departements. Von 1545-1549 erbaut.
  • ToulouseHotel d` Azessapdf28Aus dem Jahre 1555 stammend, zeigt die Facade die prächtigen Formen der Hochrenaissance. Das Hotel besteht aus einem Hauptbau und zwei Flügeln. An der rechten Seite, in der Tiefe des Hofes, ist vielleicht als Rest eines früheren Baus ein viereckiger Thurm mit runden Treppenthürmchen vorhanden.
  • ParisRathhauspdf28Die mitgetheilte Darstellung giebt den Thurm des ursprünglichen Baus, wie er vor der Zerstörung im Jahre 1871 bestanden hat. Das Rathhaus wurde 1553 von Domenico Boccadoro aus Cortona begonnen, aber erst im Anfang des 17. Jahrhunderts vollendet. Der über der Facadenmitte emporwachsende Thurm (Dachreiter) ist mit der Facade durch ein reiches Lucarnenband mit Uhr und Stadtwappen verbunden.
  • RheimsRathhauspdf281627 begonnen und 1636 vollendet. Es lehnt sich an das Pariser Vorbild an. Der den auszeichnende Pavillon wird von einem Uhrthurm bekrönt.
  • LyonRathhauspdf28Das 1646-1652 von Simon Maupas erbaute Rathhaus gehört zu den besten in Frankreich. Nach starker Beschädigung durch Brand im Jahre 1674 wurde der ursprünglich etwas einfachere Bau, namentlich in Gestaltung der Dächer etc., nach Mansard's Entwürfen zu Anfang des 18. Jahrhunderts in der heute bestehenden Form hergestellt.
  • LilleBörsepdf23Dachreiter der im Jahre 1651 erbauten Börse.
  • LuccaDompdf58Die Domkirche S. Martino wurde um 1063 erbaut.
  • PisaDer schiefe Thurmpdf64Der Glockenthurm des Domes von Pisa wurde in isolirter Stellung neben dem Chor im Jahre 1174 gegründet. Als Baumeister werden ein Deutscher, Wilhelm von Innsbruck, und ein Pisaner, Bonannus, genannt. Der runde, ganz aus Marmor ausgeführte, 54 m hohe Thurm steht auffällig schief. Es ist als wahrscheinlich anzunehmen, dass die Neigung beim Bau des dritten Geschosses erfolgte und man dann absichtlich in derselben Neigung weiter baute.
  • GenuaKathedrale S. Lorenzopdf64Der Bau begann im 12. Jahrhundert; doch gehören die Hauptmassen einer späteren Zeit an. In mehrfachen Umbauten sind neben dem romanischen Stil auch der gothische und der Renaissancestil zur Anwendung gelangt Die Facade ist aus abwechselnd schwarzen und weissen Marmor- Schichten gebildet.
  • FlorenzCampanile des Domspdf64Der Glockenthurm, ein Werk Giotto's, wurde 1334 begonnen. Die Dekoration ist, ähnlich der des Doms, als buntfarbige Marmorbekleidung harmonisch und reich durchgeführt und durch plastische Werke belebt.
  • MantuaCampanile von S. Andreapdf64Die Kirche S. Andrea, deren freistehender Glockenthurm mitgetheilt ist, wurde nach Leo Battista Alberti's Plänen um 1472 begonnen.
  • PaviaCertosapdf64Die Karthause bei Pavia wurde 1396 durch Galeazzo Visconti gegründet und im Laufe des 16. Jahrhunderts vollendet. Die ganz in weissem Marmor ausgeführte, reich mit Sculpturen geschmückte Facade mit ihren vielen schlanken Thürmchen wurde 1473 von Ambrogio Fossano, gen. Borgognone, begonnen und bis 1499 von Giov. Ant. Amadeo fortgesetzt. 1550 war Cristoforo Solari der Leiter des Baus. Gleich der Facade gelangte auch die thurmartig mit dreifacher Abstufung und schlanker Bekrönung aufgebaute Kuppel über dem Kreuzschiffe in dieser Epoche zur Ausführung.
  • BolognaThürme Asinelli und Garisendapdf58Beides viereckige, auffallend schief stehende Thürme. Asinelli wurde 1109 begonnen, ist 83 m hoch und hat eine Abweichung von ungefähr 1 m. Der 42 m hohe Thurm Garisenda oder Mozza hängt nach einer Seite 2 m, nach der andern 0,50 m über. Beide Thürme sind nach ihren Erbauern benannt.
  • FlorenzPalazzo Vecchiopdf58Der in riesigen Mauerflächen mit kleinen Fenstern wie eine befestigte Burg mitten in der Stadt sich erhebende Palast wurde von Arnolfo di Cambio (gen. di Lapo) im Jahre 1294 begonnen. Der hoch aufragende, zinnengekrönte Thurm ist ein Muster kühner Konstruktion.
  • VeronaCampanile des Palazzo der Scaliger.pdf64Der Palast der ScaIiger, jetzt Palazzo della Prefettura, ist von Mastino I. della Scala 1272 erbaut worden. Der Thurm scheint um die Wende des 13. Jahrhunderts entstanden zu sein.
  • GenuaSa. Maria di Carignanopdf54Nach dem Entwurfe von Galeazzo Alessi 1552 bis 1600 erbaut.
  • RomVilla Medicipdf54Die 1560 für den Kardinal Giovanni Ricci da Montepulciano von Annibale Lippi erbaute Villa wurde 1590 von Kardinal Fernando Medici angekauft. Zwei thurmartige, durch eine Plattform verbundene Aufbauten geben der strengen Front den Charakter eines Landhauses, wie er für die späteren römischen Villen maassgebend wurde. Seit 1666 ist die Villa der Sitz der französischen Künstlerakademie.
  • RomS. Carlo (Carlino) alle quattro fontane.pdf54Francesco Borromini erbaute als erstes selbstständiges Werk in den Jahren 1640-1667 diese kleine, an einer Strassenecke gelegene Kirche. Die aus dem Oval gebildete Anlage ist mit einer reichverzierten Facade versehen und dem Ganzen ist ein übereck stehender Thurm angefügt, der jedoch in keiner Linie mit der Facade stimmt.
  • RomSa. Agnesepdf54Die an der Piazza Navona gelegene Kirche wurde von Girolamo Rainaldini um 1550 begonnen, Facade, Kuppel und Thürme aber erst von Borromini erbaut. An den beiden Seiten der Facade erheben sich zwei Thürme in je zwei weiteren Geschossen und mit stumpfem Steinhelm bedeckt. Aus dem unteren Quadrat entwickelt sich immer klarer der Kreis als Grundrissform der obersten Thurm-Stockwerke.
  • TurinSupergapdf54´Die Superga bei Turin wurde zum Andenken an die Errettung Turins von den Angriffen der französischen Belagerer (1706) errichtet. Sie ist das Hauptwerk Filippo Juvara's und wurde von diesem 1717 - 1737 erbaut. An einen grossen rechtwinkligen Hof, dreiseitig von den Baulichkeiten eines Priesterseminars umgeben, legt sich an eine Schmalseite eine Centralkirche an. Die Kirche tritt als Halbkreis vor die Front des Seminars; vor dem Rundbau steht eine mächtige Säulenhalle, über dem eigentlichen Kirchenbau erhebt sich im Achteck die Kuppel, unverkennbar eine wohlgelungene Nachbildung von St. Peter. Die Ecken der Flügelbauten flankiren 2 Thürme mit barocken Zwiebelhelmen, die ein wirkungsvolles Gegengewicht gegen die wuchtige Masse der Kuppel bilden.
  • LondonWestminster-Abteipdf74Der Bau der Abteikirche von Westminster wurde um 1245 begonnen und ununterbrochen weitergeführt. Nur der Oberbau der Thürme gehört einer späteren Zeit an und zwar war es Wren (siehe unter London Tafel 38), welcher es verstand, in diesen 1713 ausgeführten Bauten auch den gothischen Formen gerecht zu werden.
  • NorwichKathedralepdf74In der Zeit von 1096-1510 erbaut. Der 96 m hohe Thurm wurde um die Mitte unseres Jahrhunderts restaurirt.
  • CanterburyKathedralepdf74Mit dem nach einem Brande in Angriff genommenen Wiederaufbau der vordem in normannischem Stile errichteten Kathedrale wurde durch die Berufung des französischen Baumeisters Wilhelm von Sens der gothische Stil in England eingeführt. Der Bau ist durch einen gewaltigen Vierungsthurm und zwei Thürme an der Westfacade ausgezeichnet.
  • GranshamKirchepdf74
  • CoventrySt. Michaels-Kirchepdf74Die 1133 gegründete Kirche hat einen schlank aufsteigenden, etwa 100m hohen Thurm, der wenigstens in seinem Oberbau resp. Helm aus späterer Zeit stammt (angeblich aus dem Jahre 1795).
  • Londonpdf38Dem modernen London wurde seine architektonische Physiognomie im Wesentlichen durch Christopher Wren (1632-1723) gegeben. Von Hause aus Mathematiker, scheint er die Architektur als ebengebiet der Mathematik studirt zu haben, bis er sich später ausschliesslich der Bauthätigkeit widmete. Im Jahre 1665 sah Wren in Paris die ersten nicht englischen Bauten. Diese Reise war ihm Anregung, sich dem Studium der Antike zu widmen; seine ganze geistige Anlage leitete ihn auf den Klassizismus hin. Der Brand im Jahre 1666, welcher einen grossen Theil Londons, darunter 89 Kirchen, zerstörte, war die Vorbedingung zu Wrens ausgedehnter Wirksamkeit. Die grosse Stadt neu aufzubauen, war seine Aufgabe, die mit einer Arbeitsfülle verbunden war, wie sie wohl kein Baumeister der Welt ausser ihm zu überwältigen hatte. Ueber 60 Kirchen und öffentliche Gebäude wurden nach seinen Entwürfen ausgeführt. ein Plan für die Neugestaltung der Strassenanlagen Londons kam jedoch nicht zur Ausführung. Eines der grössten Bauwerke der Welt, die St. Pauls Kathedrale, Nr. 219. V. führte er, nachdem der alte gothische Bau durch den Brand völlig vernichtet war, in der kurzen Zeit von 1675-1710 aus. Die in ihren oberen Theilen mit der mächtigen Kuppel über die Dächer Londons ragende, weithin sichtbare zweigeschossige Kathedrale ist an der Westfacade von zwei Thürmen flankirt, welche mit sehr reich ausgebildeten Helmen abschliessen.
  • LondonSt. Stephan Walbrookpdf38St. Stephan Walbrook, etwa um 1671 beendet. Von einer luftigen, graziösen Spitze bekrönt.
  • LondonSt. Peter Cornhillpdf38St. Peter Cornhill, 1681 vollendet. Von einem Kuppeldach mit bekrönender Laterne abgeschlossen.
  • LondonSt. Nicholas Coleabbeypdf38St. Nicholas Coleabbey, Fish Street. Der vierstöckige Thurm wurde 1677 erbaut; die bleigedeckte, concave Spitze ist über einer Galerie durch eine Laterne mit kleinem Kuppeldach abgeschlossen.
  • LondonSt. Magnuspdf38St. Magnus, London Bridge, erbaut im Jahre 1705
  • LondonSt. Mary-le-Bowpdf38St. Mary-Ie-Bow, Cheapside. Der Thurm der 1677 - 1681 erbauten Kirche besteht aus einem quadratischen Unterbau, dessen oberer Theil durch jonische Pilaster gegliedert ist; eine Balustrade mit dekorativen. fialenartigen Aufsätzen schliesst den quadratischen Bautheil ab. Darüber erhebt sich der Helm, aus einem runden Mauerkörper mit Säulen und Strebebogen-Dekoration gebildet und mit einem Obelisken abschliessend.
  • LondonSt. Bride oder St. Bridgetpdf38St. Bride oder St. Bridget, Fleet Street. Der Thurm ist noch reicher im Aufbau als der vorgenannte. In mehreren Abstufungen legen sich achteckige Laternen von immer kleineren Durchmessern um den cylindrischen Kern. Der Unterbau des 1680 begonnenen Thurmes ist dreigeschossig.
  • ZaragozaSan Miguelpdf29Diese Kirche mit ihrem mächtig aufstrebenden Thurme soll von Don Alfonso I. el Batallador nach seiner Einnahme der von den Mauren besetzten Stadt (I I 18) zum Andenken an diesen Sieg gegründet worden sein.
  • BurgosKathedralepdf5Ein mächtiger Bau, welcher um 1220 begonnen wurde. Ein Deutscher, Johann von Köln, ist der Meister der beiden Thürme, welche von etwas schweren, aber schön durchbrochenen Helmen bekrönt sind. Ihre Erbauungszeit fällt in die Jahre 1442 -1456.
  • GranadaSanta Anapdf29
  • Segoviapdf29Thurm am Hause des Marquis von Sozoya (Tafel 29) und Thurm des sogenannten Parador Grande (Tafel 29). Beide Thürme sind herrschaftliche Wehr- oder Vertheidigungsthürme aus dem Ende des 15. oder dem Anfang des 16. Jahrhunderts.
  • SevillaSan Markospdf29Der Glockenthurm der Kirche stammt im Unterbau, als Minaret einer ehemaligen Moschee, aus arabischer Zeit. Der spätere kleine Aufbau zeigt Renaissance-Formen.
  • SalamancaSeminarpdf63Das Seminar oder ehemalige Jesuitenkloster wurde um 1500 gebaut.
  • SevillaThurm Giraldapdf63Der 114m hohe, neben der Kathedrale stehende Thurm ist in seinem unteren viereckigen, 82 m hohen Theile, welcher von Abu Jussuf Jakub 1184-1196 erbaut wurde, der Ueberrest einer maurischen Moschee. Der Oberbau aus dem Jahre 1568 ist Von einer weiblichen, den Glauben versinnlichenden Figur auf drehbarer Kugel bekrönt.
  • CadizNeue Kathedralepdf56Von 1720 - 1769 erbaut.
  • ToroLa Torre del Reloxpdf56
  • ValladolidKirche San Juan de Letranpdf63
  • ThrondhjemDompdf67Diese Kirche, von der nur noch der älteste Theil (St. Olafskirche) besteht, ist das hervorragendste Denkmal der mittelalterlichen Baukunst in Norwegen.
  • UpsalaDompdf67Von 1287-1435 erbaut, aber beim Brande Upsala's im Jahre 1702 stark beschädigt.
  • RoeskildeKathedralepdf67Die Kathedrale oder Dreifaltigkeitskirche , der älteste Dom Dänemarks, wurde von Knut dem Grossen 1047-84 erbaut.
  • HitterdalKirchepdf67Die mitgetheilte Kirche ist die grösste norwegische Holzkirche.
  • KopenhagenBörsepdf53Der Bau der Börse in der dänischen Hauptstadt fällt in die Jahre 1620-1640 (unter Christian IV.). In der Mitte der 125 m langen Facade erhebt sich über einem Giebel ein Thurm, dessen hohe Spitze durch vier Drachen mit verschlungenen Schwänzen gebildet wird.
  • Schloss Kronborgpdf53Die frühere Festung Kronborg nördlich von Helsingoer, sechs Meilen von Kopenhagen entfernt, wurde von 15 74-1585 erbaut.
  • Schloss Frederiksborgpdf53Bei dem Städtchen Hilleroed, vier Meilen nördlich von Kopenhagen gelegen. Von 1602 bis etwa 1620 auf Veranlassung Christians IV. von Jörgen von Friborg, Hans von Steenwinckel dem Jüngeren u. a. erbaut. Die umfangreiche Bauanlage weist sieben Thürme auf. Nach einem Brande im Jahre 1859 im Laufe von 25 Jahren wieder hergestellt, dient das Schloss jetzt als Nationalmuseum.
  • KonstantinopelHagia Sophiapdf59Die Sophien-Kirche wurde von Konstantin dem Grossen um 326 gegründet, später aber durch Feuer zerstört. Kaiser Justinian ersetzte die alte Kirche durch einen glänzenden Neubau, welcher 537 eingeweiht wurde; nachdem hat der Bau mancherlei Veränderungen erfahren, bis er unter türkischer Herrschaft 1453 vom Sultan Mohamed 11. in eine Moschee umgewandelt und von dieser Zeit bis in's 16. Jahrhundert mit vier Minarets versehen wurde.
  • KonstantinopelSeraskieratsthurmpdf59Der eine herrliche Aussicht gewährende Thurm zeigt phantastischen abendländischen Stil.
  • KairoMamelukengräberpdf59Diese Anlage besteht aus einer Gruppe sehr zierlicher, aber grossentheils verfallener kleiner Moscheen, die aus dem 11. Jahrhundert herzurühren scheinen.
  • Kaitbey bei KairoMoscheepdf59
  • Tunis(Hauptstadt von Tunis) ; Minaretpdf59Stammt etwa aus dem 14. Jahrhundert.
  • Ispahan(Persien) ; Minaretpdf59Im Quartier der Paläste Ispahans steht eins der jüngsten persischen Prachtgebäude , die Medresseh des Schah Hussein, um 1730 gebaut; es ist ein von Hallen umgebener Hof mit grossen Versammlungsräumen an den Langseiten und einer Moschee an der Hauptseite. Hiervon sind in der Darstellung zwei Minarets mitgetheilt.
  • Ghazni(Afghanistan) ; Minarpdf59Um das Jahr 1000 erbaut.
  • Madura(Ostindien; auf der Tafel irrthümlich mit Schanhai bezeichnet) ; Grosse Pagodepdf59Die berühmte Pagode von Madura ist, wie alle Pagoden, ein Konglomerat von kleineren und grösseren Tempeln. Die das Ganze umgebenden Mauern sind von thurmartigen, pyramidal aufsteigenden Bauwerken unterbrochen, welche die Eingänge auszeichnen.
  • Delhi(Ostindien) ; Kutab-Minarpdf59Ein auf den Ruinenfeldern von Alt-Delhi stehender konischer Thurm mit sternförmigem Grundriss, welcher aus dem 12. oder 13. Jahrhundert stammen soll.
  • DelhiGrosse Moscheepdf59Die hervorragendsten der 40 Moscheen NeuDelhis. Sie wurde in den Jahren 1631 - 37 erbaut und gewährt mit ihren schlanken Minarets, Thürmen und vergoldeten Kuppeln, sowie durch ihr verschiedenfarbiges Material (im Unterbau rother Sandstein im Aufbau Marmor und Ziegel) ein grossartiges Gesammtbild.
  • Nanking(China) ; Porzellanthurmpdf59Der berühmteste chinesische Thurmbau, zugleich typisch für alles Thurmartige Chinas, ist der Porzellanthurm in Nanking, im 15. Jahrhundert erbaut, aber 1864 zerstört und nur durch Abbildungen und Nachbildungen im Kleinen bekannt. Vielgeschossig, jedes einzelne Stockwerk mit vorspringendem Dach geziert, an dessen Ecken Glocken hängen, schliesst er mit einer geschweiften Spitze ab.
  • MoskauI. Thurm am Walle des Kremlpdf69Ein Vertheidigungsthurrn, welcher von Zar Boris erbaut wurde.
  • MoskauII. Spaskaja Worotapdf69Eines der Hauptthore zum Kreml, ein heiliges Thor, welches Jedermann mit entblösstem Haupte passiren muss.
  • MoskauIII. Kathedrale Wassili Blashennoipdf69Jwan der Schreckliche erbaute im Jahre 1554 diese Kathedrale, eine Verbindung von 18 kleinen Heiligthümern, in zwei verschiedenen Stockwerken übereinander, mit den verschiedenartig sten kuppelförmigen Thürmen. Charakteristisch sind die Formen der überquellenden Kuppeln, die Dekoration mit rund- und spitzbogigen Giebeln etc.
  • MoskauIV. Thurm Jwan Weliki im Kremlpdf69Der freistehende, 85 m hohe, vergoldete Glockenthurm wurde von Zar Boris um das Jahr 1600 erbaut.
  • MoskauV. Kirche des heiligen Johannes Bogoslow im Rostowski' schen Kreml.pdf69Ein charakteristisches Beispiel des russischen Kirchenbaus im 17. Jahrhundert